Solidarität mit der Ukraine

Solidarität mit der Ukraine –

 

Wir alle sind am 24. Februar 2022  in einer anderen Welt aufgewacht als in der wir uns am Tag zuvor niederlegten. Der Angriff russischer Truppen auf die Ukraine erschütterte die Welt. Als wir davon erfuhren, wird die Nachricht in vielen eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Angst, Ratlosigkeit, Traurigkeit, Enttäuschung, Wut ausgelöst haben. So viele Bemühungen um die Wahrung des Friedens in den Tagen und Wochen zuvor scheinbar vergeblich.

     „Da hilft nur noch Beten“ wird in Krisenzeiten öfter mal gesagt. Und manches Mal hat es einen abfälligen und geringschätzenden Ton. Und doch stimmt es: Es ist gut, wenn sich Menschen in die Arme Gottes werfen können und in ihnen die Gewissheit Raum gewinnt: Aus diesen Armen, aus dieser Geborgenheit reißt mich nichts und niemand. „Die stärkste Waffe, die wir haben, ist das Gebet“, sagte Mariya Maksymtsiv, die Frau des Pfarrers der ukrainischen St.-Wolodmyr-Gemeinde in Hannover-Misburg.

     Wir beten für Frieden in der Ukraine. Damit tun wir etwas Wirksames. Aber wir können darüber hinaus noch anderes tun. Nämlich den Menschen in und aus der Ukraine hilfreich zur Seite stehen. Denn dieser Krieg löst auch eine humanitäre Katastrophe aus. Es werden dringend Hilfsmaßnahmen wie Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente und Hygieneartikel sowie Notunterkünfte benötigt.

Dafür sollen die Spenden gedacht sein, um die wir auf das Konto unserer Kirchengemeinde unter der Angabe des Verwendungszwecks „Ukraine“ bitten (Kirchengemeinde Rödinghausen,

IBAN: DE63 4945 0120 0160 5158 39 , Sparkasse Herford).  

Der Großteil dieser Spenden wird bestimmt sein für die Diakonie Katastrophenhilfe Ukraine. Ein kleinerer Teil der Summe soll anderseits direkt der Unterstützung der geflüchteten Menschen dienen, die hier vor Ort bei uns im Kreis Herford landen. Es sind unsere Menschengeschwister, die den Schrecken und der Brutalität des Krieges ausgesetzt sind.

 „Zeigen Sie, dass Sie an unserer Seite stehen", hat der ukrainische Staatspräsident Selenskyj Europa gebeten. "Zeigen Sie, dass Sie Europäer sind, und dann wird das Leben über den Tod siegen, das Licht über die Dunkelheit." Wir tun es in dem Vertrauen, dass das Licht stärker ist als die Finsternis. Dass der HERR unser Licht und unser Heil ist, in dem alle unsere Furcht ihre Grenze findet (Ps. 27,1).

     So rätselhaft Weltgeschichte manchmal ist, so sehr Dinge geschehen, die wir nicht verstehen, die Leid verursachen, das Herz zerreißen, - eines habe ich beim Lesen der vielen Geschichtsbücher verstanden: Nie, nie haben Gewalttäter das letzte Wort gehabt. Autokraten und Diktatoren wie Cäsar, Alexander der Große, Napoleon, Hitler, Stalin: Sie alle starben gewaltsam, vergiftet, im Fieberwahn oder in Einsamkeit gelähmt liegend. Wenn Putin als der große Autokrat ins Geschichtsbuch eingehen will, warum schaut er nicht auf das persönliche Ende solcher Gewalttäter und dass keines ihrer Reiche je Bestand hatte.

Mahatma Gandhi hatte Recht, als er sagte: „Und wenn ich verzweifle, dann erinnere ich mich, dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeit lang schienen sie unbesiegbar, doch am Ende scheiterten sie immer. Denke daran – immer.“

Den Sieg behält letztlich Gott, der Liebhaber des Lebens ist, selbst über den Tod hinaus, aber vor dem auch jeder sich für sein Leben zu verantworten haben wird.

        Gerhard Tebbe

Aktuelle Hinweise für die Gottesdienste

Aktualisiertes Corona – Schutzkonzept der Kirchengemeinde

Das Presbyterium erörterte in seiner Sitzung am 14. März 2022 die Corona-Situation und traf im Hinblick auf Empfehlungen der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 4. März 2022 folgende Entscheidungen zum Corona-Schutzkonzept, die ab dem 20. März 2022 gültig sind:

Für Gottesdienste entfallen alle Zugangsbeschränkungen. Die Kirchen können auch wieder durch die Eingangsportale verlassen werden. Eine verantwortliche Anpassung an die Raumgröße sowie regelmäßiges Lüften bleibt vorzunehmen. Gleichwohl soll weiterhin auf Abstände und geeignete Hygienemaßnahmen geachtet werden. Das Tragen von Mund-/Nasenschutz, nach Möglichkeit FFP2-Masken, ist während eines Gottesdienstes weiterhin Pflicht. Diese Regelungen, die für den Gottesdienst vorsehen, dass er wieder ohne Zugangsbeschränkung besucht werden kann, gelten auch für gemeindliche Veranstaltungen. Ebenso bleiben für diese Veranstaltungen auch die Hygienemaßnahmen sowie die Abstands- und Maskenpflicht in Kraft.

Als Ausnahme zum Vorangehenden  gilt für die Kirchenmusik noch die Grundregel: mit Maske 2G, ohne Maske 2G+ (‚Immunisiert + Test‘, oder alternativ: ‚Immunisiert + Auffrischungsimpfung‘). Als „Test“  gilt ein zertifizierter Antigen- oder PCR-Test. Wo es kein Testangebot gibt, besteht für Chöre weiterhin die Möglichkeit, vor dem Gottesdienst seitens der Gemeinde Selbsttests unter klar geregelter Aufsicht anzubieten. Dabei sind Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 17 Jahren immunisierten Personen gleichgestellt, Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen darüber hinaus als getestete Personen. Die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in diesem Alter ist daher nicht mit weiteren Auflagen verbunden. Eingesetzte Mitarbeitende müssen allerdings bei Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen über eine Immunisierung verfügen.

Angesichts des gegenwärtig noch starken Infektionsgeschehens hat das Presbyterium einstimmig entschieden, dass das Osterfrühstück in den Gemeindehäusern in diesem Jahr leider noch entfallen muss, weil ohne Abstände und Masken das Infektionsrisiko als zu hoch erscheint.

 

Aufgrund der pandemischen Lage sollen auch sichere Bankabstände eingehalten und das  gemeinsame Sitzen jeweils eines Hausstandes ermöglicht werden.

 

 Die Präsentation zum 500-jährigen Altarjubiläum steht weiterhin im Netz. Nebenstehender QR-Code hilft beim Aufruf.

Einfach anklicken:     https://youtu.be/ltoTejxV7DU?list=PLjDygBXeiXDZjcYoQ7l69qK45BuTddfGo

 

 

 

 

 

 

 

 

QR-Code für das Altarjubiläum

Bitte diesen QR-Code mit dem Handy einscannen oder dazu in der Suchfunktion bei YouTube „Kirchengemeinde Rödinghausen“ eingeben. Auf die Seiten von YouTube kommt man über: www.youtube.com)

oder einfach hier klicken:

youtu.be/ltoTejxV7DU

Horchgänge in Rödinghausen

Am 12.11.2021 wurde der „Horchgang in Rödinghausen“ eingeweiht.

Dabei geht es um unsere Kulturdenkmäler (wie Kirchen, Bauernhäuser, Gutshöfe und alte Grenzsteine), die durch QR-Codes auf Tonträgern wieder neu erlebbar gemacht werden. 24 Denkmäler in unserer schönen Gemeinde wurden damit ausgestattet. Auch die Bartholomäuskirche und die Kirchmauer bekamen einen QR-Code. Mit diesem QR-Code kann man per Handy Informationen über das entsprechende Objekt erhalten.Die Informationen sind maximal vier Minuten lang.

Weitere Infos und Bilder sehen Sie auf der Seite

"Erinnerungen/Ereignisse>Besondere Ereignisse>in 2021"